Als der Regionalwettbewerb in Münster 1986 zum ersten Mal zur Teilnahme einlud, war das GymBo sofort mit dabei. Gleich zwei der eingereichten Arbeiten gewannen in der Kategorie Chemie einen Preis. Von da an wurden bei Jugend forscht regelmäßig Projekte des GymBo präsentiert, die mit Preisen und Platzierungen honoriert wurden.

Jugend forscht ist ein bundesweiter Nachwuchswettbewerb, der besondere Leistungen und Begabungen in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik fördert. Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre treten in „Schüler experimentieren“ an. Die 15- bis 21-Jährigen starten in der Sparte „Jugend forscht“.

Um bei dem Wettbewerb teilnehmen zu können, ist viel zu tun: Die Jungforscher fertigen eine Arbeit über ihre Forschungsarbeit an, in der sie Untersuchungen, Experimente, Programme, Ergebnisse etc. dokumentieren. Am Wettbewerbstag steht für jedes Projekt ein eigener Ausstellungsstand zur Verfügung. Jeder Teilnehmer kann diesen Stand mit Postern, Fotos, seinen Forschungsergebnissen oder Modellen frei gestalten. Eine Jury bewertet den Inhalt der Forschungsarbeit, den Ausstellungsstand und die Präsentation und kommt so zu einem Gesamtergebnis. Der Wettbewerb Jugend forscht erstreckt sich über die drei Runden: Regionalrunde, Landesrunde und Bundesrunde. Der Wettbewerb Schüler experimentieren endet nach der Landesrunde.

Nachdem die Schule in den letzten Jahren ihr Profil im naturwissenschaftlichen Bereich geschärft hatte, nahm die Zahl der eingereichten Arbeiten stark zu. So sind die jüngsten Beträge für den Wettbewerb Schüler experimentieren bzw. Jugend forscht in Kursangeboten des GymBo entstanden, die sich speziell an naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler richten.
Zu nennen sind hier das das mathematisch und naturwissenschaftliche Förderprogramm ab Klasse 6, das Fach Angewandte Physik, welches als Wahlpflichtfach in den Jahrgangsstufen 8 und 9 angeboten wird, und die Chemie AG. Schüler der Oberstufe können im Rahmen eines Projektkurses einen Wettbewerbsbeitrag entwickeln.
In der ewigen Bestenliste der teilnehmenden Schulen am Regionalwettbewerb Münster rangiert das GymBo von knapp 100 teilnehmenden Schulen auf Platz sechs! Viele der vom GymBo betreuten Arbeiten belegten erste bis dritte Plätze oder gewannen Sonderpreise. Unter diesen schafften sogar drei Projekte den Sprung auf die Bundesrunde.
Dies gelang Borge ten Hagen und Florian Lücker im Jahr 2006. Sie bestimmten in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften die Astronomische Einheit mit Hilfe des Dopplereffekts.
Nur zwei Jahre später (2008) besuchten Guido Falk von Rudorff und Michael Thiel mit der Konstruktion einer sich semiautomatisch ausrichtenden Antenne in der Kategorie Mathematik/Informatik die Bundesrunde. Sie gewannen dort den Sonderpreis des Vereins Deutscher Elektrotechniker.

Zuletzt konnte sich 2014 Nils Südhoff mit dem Projekt Performance von Schiffen: Hydrodynamische Analyse und Vergleich von Bugformen im Bereich Technik die Teilnahme am Bundeswettbewerb sichern.

2011 konnten in der Sparte Schüler experimentieren zwei erste Preise erreicht werden. Die Siegerteams gewannen auf der Landesrunde einen 3. bzw. den Sonderpreis der Arbeitsgemeinschaft Gesamtmetall.

Die Industrie- und Handelskammer Nord-Westfahlen würdigte das Engagement der Schule mit einer Urkunde für über 75 betreute Projekte. Das GymBo konnte sich zusätzlich über einen Geldpreis freuen, der selbstverständlich zur Finanzierung weiterer Arbeiten verwendet werden wird.

Jugend forscht ist ein Baustein der MINT-Förderung am Gymnasium Borghorst. Hierfür ist die Schule am 16.02.2016 auf der didacta in Köln als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet worden.

Mintfreundliche Schule

Alle Arbeiten für Jugend forscht von 1986 bis 2015 sind hier dokumentiert.

Ansprechpartner: Herr Dr. Wenning, Herr Bokelmann