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Ein Unterrichtsprojekt der
Klasse 6E
Schuljahr 2008/09 (Wird ergänzt) |
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Jeder von uns hat zu den einzelnen Kapiteln des Buches eine Inhaltsangabe geschrieben und dazu ein Bild gemalt. Viel Spaß beim Anschauen und Lesen!
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| Im Jahr 1945, als
der Krieg noch nicht vorüber ist, kommt Frau Adamek aus der Fabrik und
sagt zu Werner und Achim, dass sie fort müssten, da die Front so nah ist.
Schnell merken sie, dass sie nicht alles mitnehmen können. Deswegen packen sie nur alles Wichtige ein und besorgen noch letzte Lebensmittel. Auf dem Weg zum Bahnhof bringen sie den Wohnungsschlüssel zu der Nachbarin Frau Sagner. |
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| Der Zug, der sie in den Westen bringen soll, wird nach kurzer Zeit von feindlichen Fliegern bombardiert. Dabei wird Frau Adamek verletzt und muss in ein Krankenhaus gebracht werden. |
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| Achim und Werner lassen ihre Koffer stehen und rennen zu ihrer verletzten Mutter und müssen zusehen, wie sie bewusstlos ins Krankenhaus gebracht wird. Als sie zurückkommen, sind ihre Koffer gestohlen. |
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| Achim und Werner erfahren, dass ihre Mutter noch am Leben ist. Sie muss aber wegen starker Verletzungen im Krankenhaus bleiben. Deshalb kümmern sich ihre Nachbarn, die Rebsams, um die Adameks. Ein Ersatzzug fährt bald darauf zu dem Ort, wo ihre Mutter ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Ein anderer Nachbar, Herr Wessels, steigt dort aus, um ihre Mutter zu besuchen. Er kommt mit der Adresse von Tante Leni in Glauchau zurück und teilt den Kindern mit, dass sie dort auf ihre Mutter warten sollen. |
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| Alle Flüchtlinge werden weiter in den Westen gebracht. An einem Ort hält der Zug für zwei Stunden. In dieser Stadt soll die Mutter der Adameks im Krankenhaus liegen. Die Adameks rennen aus dem Bahnhof in die Stadt und fragen sich bis zum Krankenhaus durch. Es gibt aber zwei Krankenhäuser in dieser Stadt. Das erste ist ein Lazarett. Das zweite Krankenhaus wird auch bald zum Lazarett umgewandelt und die Mutter ist nicht mehr da. Als sei draußen sind und gehen wollen, kommt ein Fliegeralarm und ein Mädchen nimmt sie mit in einen Bunker. Als sie wieder zum Bahnhof kommen, ist der Zug weg. |
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| Als der Zug ohne die Adameks abgefahren ist, sollen die beiden Jungen in zwei verschiedene Kinderheime gebracht werden, weil sie unterschiedlich alt sind. Da die beiden dieses überhaupt nicht wollen, fliehen sie rechtzeitig. |
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| Ihre
erste Nacht auf ihrem langen Weg müssen sie in einem Schuppen auf einem
Friedhof verbringen. Am nächsten Morgen machen sie sich zu Fuß weiter
auf den Weg in den Westen. |
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| Als Achim und Werner weiter in Richtung Westen gehen, treffen sie ein Mädchen, das in einem Dorf in der Nähe auf einem Bauernhof lebt. Es bringt ihnen etwas zu essen und lässt die Adameks in der Scheune des Bauernhofes übernachten. Am nächsten Morgen wandern sie weiter. |
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| Auf dieser Wanderung wird Achim krank und legt sich an den Wegrand. Voller Verzweiflung rennt Werner zum nächsten Hof, um zu fragen, ob man Achim helfen kann. Auf dem Hof, wo Werner nachfragt, wohnen zwei ältere Leute, Tante Else und Onkel Karl. Diese beiden pflegen Achim wieder gesund. |
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| Bei Tante Else und Onkel Karl haben es die Kinder gut. Onkel Karl geht zwischendurch in das Dorf und erfährt dort, dass Hitler tot ist und Waffenstillstand herrscht. Aber die russischen Soldaten plündern die Häuser, denn sie haben den Krieg gewonnen. |
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| Obwohl
die Adameks bei Tante Else und Onkel Karl auf dem Lande sicher sind
und von ihnen wie eigene Kinder behandelt werden, will Werner lieber
zu Tante Leni nach Glauchau gehen, um dort die Mutter zu treffen. Achim
will aber gar nicht wieder von ihnen weggehen. Trotzdem
macht Werner die ersten Andeutungen für eine Flucht. |
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| Danach will Werner endgültig von Onkel Karl und Tante Else flüchten. Werner nimmt Proviant, ein Messer und Achims Schnürstiefel von ihnen mit. Erst will Achim nicht mitkommen, weil die Hündin Hexe am Abend Junge bekommen soll und Achim eins behalten darf. Aber er ändert seine Meinung noch und sie flüchten um Mitternacht. |
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| Als Achim und Werner auf dem
Weg an einem verlassenen Haus vorbeikommen, hat Achim die Idee dort zu übernachten.
Sie finden das Gerippe eines toten Hundes im Flur und sehen überall
Scherbenhaufen und zerstörte Möbel. Obwohl sie beide Angst vor dem Haus
haben und nicht wagen die Treppe hinauf zu gehen, bleiben sie wegen des
Regens in dem verwüsteten Haus. Während Achim schläft, denkt Werner über den beschützten Hof von Onkel Karl und Tante Else nach, von dem sie geflohen sind. Im Traum erinnert er sich an sein früheres glückliches Zuhause mit seinen Eltern. Am nächsten Tag ziehen sie weiter. |
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| Nach dem Schrecken der letzten Nacht wandern Werner und Achim weiter auf einer Landstraße und treffen auf eine Gruppe Dortmunder Waisenkinder. Von ihnen lässt sich Werner überreden all ihr Essen zu teilen. Nach diesem Mal besitzen die Adameks fast nichts mehr. Irgendwann bekommen sie Hunger und Werner beschließt in ein Dorf zu wandern. Beim Pfarrhaus sollen sie ein Nachtlager und eine Suppe bekommen, doch als sie in das Pfarrhaus eintreten, müssen sie wieder verschwinden, da Achim in dem Pfarrhaus noch immer mit „Heil Hitler“ grüßt und deshalb die Leute verärgert. |
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| Am
Morgen darauf essen die Adameks ihre letzten Vorräte von Onkel Karl und
Tante Else. Von nun an müssen sie um Essen betteln oder danach suchen.
Manchmal haben sie Glück, doch meistens nicht. Sie treffen auf ihrem Weg
auch auf einen Bauernwagen, der sie ein Stück mitnimmt. Eine Frau, die
ebenfalls auf der Flucht ist, gibt ihnen dafür, dass sie für sie
Brennholz sammeln, zu essen ab. Diese Frau schützt sich gegen Diebe, indem sie an ihrem Wagen ein Schild mit der Aufschrift: „Achtung! Ansteckungsgefahr! Ich habe Typhus“ befestigt. Doch als sie plötzlich alleine weiter zieht, haben die Kinder kein Essen mehr. Und so kommt es, dass Achim wegen ihres großen Hungers doch klaut. Werner lässt sich erst nicht leicht überzeugen, doch hinterher schon. Es bleibt ihnen keine andere Wahl. |
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| Am nächsten Morgen folgen die beiden einer langen Straße. Als Achims Schuhe dann endgültig platzen, gibt Werner ihm seine Schuhe ab und läuft barfuß weiter. Gegen Mittag hat Werner überall Wunden an den Füßen und als er dann noch in eine Scherbe tritt, bricht der ganze Jammer aus ihm heraus. Zum Glück kommt ein Lastwagen mit russischen Soldaten vorbei gefahren, der sie mit nach Dresden nimmt. Auf dem Weg dorthin reinigen die Russen Werners Wunden und geben ihnen etwas zu essen. Dort angekommen, befiehlt einer der Russen einem fremden Jungen, sich seine Sandalen auszuziehen und sie Werner zu geben. Doch sobald der Lastwagen nicht mehr zu sehen ist, werden ihm die Sandalen wieder abgenommen. |
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| Nach einer Weile treffen Werner und Achim einen Mann ohne Beine namens Walter und seine schwangere Frau Gerda, die sie mit einem Bollerwagen zum Bahnhof begleiten. Leider erreichen sie den Bahnhof nicht an einem Tag, aber eine nette Frau gibt ihnen einen Schlafplatz für die Nacht. Außerdem bereitet sie ihnen noch ein Frühstück und bietet ihnen an zu bleiben, bis das Kind kommt, aber sie lehnen dankend ab, denn sie müssen weiter. |
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| Das Breslauer Ehepaar bezahlt Werner und Achim
die Zugfahrt und erklärt ihnen, dass sie sich als ihre Kinder ausgeben
sollen, weil Kinder ohne Begleitung Erwachsener nicht mitreisen dürfen.
Gerda verhandelt mit dem Bahnvorsteher und es gelingt ihr, dass sie alle
mit dem Leiterwagen einen Platz im Gepäckwagen bekommen. |
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| In dem Gepäckwagen befinden sich außerdem noch drei Särge, aus denen ein widerlicher Verwesungsgeruch strömt, sodass es Gerda dort kaum aushält. |
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| Als sie am Bahnhof von Glauchau ankommen, helfen Werner und Achim dem Paar beim Aussteigen. Gerda und Walter wollen nun weiter zu Gerdas Bekannten nach Wildenfels. |
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Den Kindern kann es nun gar nicht schnell genug gehen, zum Haus ihrer Tante Leni zu kommen. Sie rennen ohne sich von den Breslauern zu verabschieden los. Sie fragen sich bis zu dem Haus von Tante Leni durch und haben Glück, dass das Haus von ihrer Tante noch steht. |
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| In dem Haus fragen sie sich weiter durch, bis sie schließlich Tante Leni und ihre Mutter im Innenhof beim Aufhängen der Wäsche finden. Auch ihren Vater treffen sie dort wieder an und sind glücklich, dass sie nach der langen Flucht wieder zusammengekommen sind. |
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