Reiseweg des Taugenichts
Ausgangspunkt des Taugenichts: Mühle des Vaters in Deutschland
Ziel des Taugenichts: Italien (Rom)
- Da der Vater des Taugenichts ihn von zu Hause fortschickt, damit er sein eigenes Brot verdiene, macht er sich auf den Weg in die Fremde. Unterwegs trifft er zufällig auf zwei vornehmen Damen, die ihn mit nach W. (Wien) in Österreich nehmen. Dort angekommen kann er in dem Schloß der vornehmen Damen wohnen.
- Nach einiger Zeit macht sich der Taugenichts dann auf den Weg nach Italien. "So zog ich zwischen den grünen Bergen und an lustigen Städten und Dörfern vorbei gen Italien hinunter." (Seite 27, Zeile 28-30)
- Auf seinem Weg zwischen Österreich und Italien trifft er auf einer Landstraße einen Bauern und spricht ihn an, um ihn nach dem Weg nach Italien zu fragen. Jedoch kann der Bauer ihm nicht weiterhelfen und so zieht der Taugenichts nach einer Übernachtung in dessen Bauernhaus weiter.
- Sein Weg führt ihn durch einen Wald, der auf eine Lichtung hinführt. Dort befindet sich ein kleines Dorf, wo er sich mit seinem Geigenspiel seine Verpflegung für diesen Tag verschaffen kann.
- Da er nicht genügend Geld hat, um in dem Dorf zu übernachten, will er noch am gleichen Abend weiterziehen, wird jedoch von zwei Reitern, die er erst für Räuber hält, überrascht.
- Diese beiden Reiter möchten auch wie er nach Italien, haben jedoch ein genaues Ziel, nämlich die Stadt B. Die Reiter wollen von ihm dort hingeführt werden, und da der Taugenichts ebenfalls nach Italien will, willigt er ein, ohne jedoch eine Ahnung von dem Weg zu haben.
- " So war ich, ich weiß selbst nicht wie, durch halb Welschland, das sie dort Lombardei nennen, durchgekommen..."
- In dieser Gegend übernachtet er mit dem Reitern in einem Wirtshaus auf dem Lande. Diese führten in dieser Nacht ihren Weg jedoch alleine fort und ließen den Taugenichts im Wirtshaus zurück.
- Am nächsten morgen setzt er seine Reise also alleine fort und sein Weg führt ihn direkt zu einem Schloß, welches sich auf dem Gipfel eines Berges befindet.
- In der dritten Nacht flieht er aus einigen Gründen aus dem Schloß und versteckt sich in dem nahegelegenen Wald.
- " Ich war Tag und Nacht eilig fortgegangen, [..... ]. Unterwegs erfuhr ich, dass ich nur noch ein paar Meilen von Rom wäre. [....] Das Meer leuchtete von weitem, der Himmel blitzte und funkelte unübersehbar mit unzähligen Sternen, darunter lag die heilige Stadt, [...], und Berge standen daneben, wie dunkle Riesen, [...]."
- Er kam er auf eine "einsame Heide", von der aus er die heilige Stadt sehen konnte.
- Von da aus ging er nun, erst an kleinen Häuschen vorbei, in die Stadt Rom hinein, wo er einige Nächte verbrachte.
- Nachdem er einen Brief bekam, von dem er dachte, er sei von seiner großen Liebe, der schönen gnädigen Frau, machte er sich auf den Rückweg nach Österreich . "Ich nahm mir nun fest vor, dem falschen Italien,[...] auf ewig den Rücken zu kehren, und wanderte noch zur selben Stunde zum Tore hinaus."
- Bald schon erreicht er einen Berg, von dem aus er schon Österreich sehen kann.
- Auf seinem weiteren Weg trifft er auf drei Studenten und beschließt mit ihnen mit einem Postschiff auf der Donau zum Schloß der schönen gnädigen Frau zu fahren.
- In Wien angekommen, verlassen sie das Schiff und der Taugenichts kann von dort aus das Schloß zu Fuß aufsuchen.
(Die Wegbeschreibung in der Novelle "Aus dem Leben eines Taugenichts" ist ein fiktiver Weg des Taugenichts. Das heißt, er entspricht nicht der Originalität der Landschaft zwischen Österreich und Italien)
Um den Reiseweg des Taugenichts besser verfolgen zu können, steht im Folgendem eine Karte mit eingezeichnetem Reiseweg zur Verfügung.

-
Zurück zur Startseite