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Die
Türken
970
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Seldschuken werden
Mohammedaner
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1326
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Bursa wird Hauptstadt
der Osmanen
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1055
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Seldschuken nehmen
Bagdad ein
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1385
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Sofia von Osmanen
eingenommen
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1064
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Seldschuken erobern
armenischeHauptstadt und überfallen byzantinisches
Gebiet
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1389
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Osmanen besiegen Serben
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1071
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Seldschuken besiegen
Byzantiner bei Manzikert
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1402
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Osmanen vorübergehend
von Mongolen besiegt.
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1288
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Osman wird Führer der
"Osmanischen" Türken, die byzantinisches
Reichsgebiet erobern
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1453
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Osmanen unter Mohammed II |
Über das ganze Mittelalter hindurch wurden dien europäischen
und asiatschen Reiche von Nomadenstämmen aus Mittelasien
bedroht. Dabei gelang es den Eindringlingenoft, sich in den
eroberten Ländern festzusetzen, wobei sie auch die dort
herrschenden Lebensgewohnheiten annahmen. Dies gilt auch für die
Türken, die als Nomaden im vorderen Orient einfielen und
schließlich die Beherrscher des islamischen wurden.
Seldschuken:
Die Türken, kriegerische Nomadenaus dem östlichen
Mittelasien,werden erstmals im 6. Jahrhundert unter dem
chinesischen T'u Kue erwähnt. Im 10. Jahrhundert bekannten sie
sich zu dem Islam;danach zog ein Stamm unter Führung von
Seldschuk westwärts und erreichte 1055 Bagdad. Zu dieser Zeit
war der dortige Kalif der oberste islamische Herrscher. Ihm
unterstellte Sultane regierten die verschiedenen Länder, und der
Kalif hoffte auf ihre Unterstützung.Jedoch mit Hilfe der
Sultanswürdeund dank herrvoragender Führungseigenschaften
gewannen die seldschuken bald dei Herrschaft über einen
Großteil des Vorderen Orients.
Danach wandten sich die Seldschuken gegen das oströmische Reich
und gründeten nach der Vernichtung des byzantinischen Heeres das
Sultanat von Rum in Anatolien.Trotz häufiger Grenzkriege bauten
sie ein blühndes Staatswesen auf , erhöhten die Erträge von
Landwirtschaft und Bergbau und verstärkten den Handel mit Europa
unter Mithilfe italienischer Kaufleute.

Die Ausbreitung der Seldschuken
Die Osmanen:
Um die Mitte des 13. Jahrhunderts verwüsteten die Mongolen aus
Mittelasien den Vorderen Orient und Anatolien. Nach kriegerischen
Jahrzehnten entwickelte sich ein neuer mächtiger Staat, regiert
von osmanischen Türken unter ihrem ersten großen Führer Osman
I. Im Kampf gegen das christliche Byzanz eroberten sie weite
Teile des Balkans, und mit Hilfe christlicher Söldner aus den
Balkanländern berherrschten sie bald auch fast ganz Anatolien.
Nur Konstantinopel mit seinem Umland blieb der letzte christliche
Außenposten in diesem islamischen Reich, aber 1453 wird auch
dieser erobert; die große byzantinische Kirche der
"Heiligen Weisheit" (Hagia Sophia) wurde Moschee. Die
Stadt blieb weitgehend verschont, und viele Menschen behielten
ihren christlichen Glauben.
Bald erstreckte sich das Reich der Osmanen von Algerien entlang
der Südküste des Mittelmeers bis zum Sudan und Irak. Vom Balkan
aus stießen die Türken bis weit nach Ungarn vor. Die
Herrsachaft über ein so großes Gebiet war nur durch eine
perfekte Verwaltung möglich: ein Netz von Haupt- und
Nebenstellen des Verwaltungsapparates erstreckte sich bis in die
Dörfer. Der Handel mit Europa und dem Osten brachte Reichtum.
Vor allem aber hielt die religiöse Praxis des Islam, der für
alle Lebensbereiche richtungsweisend war, das Osmanische Reich
zusammen.

Das osmanische Reich
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