Wenn Lehrer nicht ganz freiwillig baden gehen, am besten noch mit Klamotten, dann ist wieder Beachparty im Kombibad. Von Klasse fünf bis zwölf des Gymnasiums Borghorst tummelte sich die Schülerschaft zwischen Pool und Liegewiese, die heutige Zeugnisausgabe und die Ferien im Blick.
Bei den hochsommerlichen Temperaturen war das Außenbecken für die meisten Partygäste natürlich erste Wahl. Aber auch Beachvolleyball, Torwandschießen und Fußball fanden sich in dem sportlichen Programm. Erfrischung gab es mit Milchshakes oder Fruchtquark auch von innen.
Ein bisschen nervös, aber auch gespannt: 124 zukünftige Fünftklässler begrüßte Schulleiter Dr. Volker Gutberlet gestern Nachmittag im Foyer des Gymnasiums.
In diesem Jahr fand der von der Uni Duisburg ausgeschriebene Physikwettbewerb freestyle-physics zum 7. Mal statt. Bei freestyle-physics handelt es sich um einen offenen Wettbewerb für das Fach Physik, an dem Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 13 teilnehmen können. Für das Gymnasium Borghorst, das regelmäßig, finanziell unterstützt vom Förderkreis der Schule, mit seinen Schülern daran teilnimmt, bedeutete dieses Jahr einen neuen Rekord: über 90 Schüler aus den Klassen 5 bis 12 waren dieses Mal dabei und hatten unter der Leitung von Physiklehrer Dr. Karsten Klockgeter in den letzten drei Monaten getüftelt und gearbeitet, um entweder eine Kettenreaktion zu entwerfen und aufzubauen, oder ein Fahrzeug, das allein durch 500 g Sand angetrieben, eine Rampe möglichst weit hinauffährt. Oder ein Boot, das, auf die Wasseroberfläche eines Aquariums gesetzt, untergeht und nach etwa 2 Minuten von allein (!) wieder auftaucht. Oder eine Wasserrakete, die möglichst lange in der Luft bleibt. Oder die Aschenputtelmaschine, die möglichst viele unterschiedliche Dinge, die man hineinsteckt, sortiert. Oder ein Apparat, der einem zeigt, wie man die Welt aus den Augen eines Tieres seiner Wahl sieht. Oder eine Papierbrücke, die 700g tragen muss, dabei aber fast nichts wiegen darf. Die Siegerbrücke wog – nebenbei bemerkt – nur 12 Gramm!
Borghorst – „Abitur ist eine ziemlich schwere Sache und Sie haben diese Sache geschafft.“ Mit diesen Worten hat Schulleiter Dr. Volker Gutberlet am Samstag den Abiturjahrgang 2009 des Gymnasiums Borghorst verabschiedetet. „Wenn Götter gehen“ – getreu ihrem Abimotto haben 95 Jugendliche nach 13 Schuljahren endlich den Olymp, oder wie sie es sagen, den „Abilymp“ erklommen.
Was bedeutet eigentlich der Klimawandel? Welche Rolle spielt das Kohlenstoffdioxid? Ist das Klima noch zu retten und was kann jeder Einzelne dafür tun? Um diese Fragen mit Experten zu diskutieren, hatte das Gymnasium Borghorst die Germanwatch Klimaexpedition eingeladen, die mit ihrem Programm „klima on … s´cooltour“ bundesweit über das komplexe Thema „Klimawandel“ informiert. Diese mobile Bildungsinitiative steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan.
Am Donnerstag, den 11. Juni, klingelte der Wecker für die Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 am GymBo noch früher als sonst. Während andere an diesem Feiertag lange schliefen, fuhren sie um 6 Uhr morgens nach Berlin.
Ist die kürzeste Kugelbahn auch die schnellste? Wie ist es möglich, dass ein Computer ein Symbol kennt, das ein Vater durch Kopfrechnen bestimmt hat? Wie können Schülerinnen und Schüler Gedanken lesen?
Einen Pokal, Medaillen und Fußbälle gewannen die Mädchen der Jahrgangsstufen 5 und 6 des Gymnasiums Borghorst bei der Mini-WM in Altenberge. Anlass des Turniers war der Aktionstag „Verein – dein Partner ist die Schule“.
Im wundervollen Rahmen des Bagno-Konzertsaals boten außerordentlich begabte und virtuos musizierende Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Borghorst dem begeisterten Publikum am Donnerstag, dem 28. 05. 2009, einen besonderen Konzertabend. Viele Solisten, mehrere von ihnen Preisträger im Wettbewerb „Jugend musiziert“, interpretierten Werke sowohl klassischer als auch moderner Komponisten. Gesang- und Ballettdarbietungen rundeten das Programm ab.
Gravenhorst/Kreis Steinfurt – Da blickt man in ein aufgeschnittenes Hochhaus wie in eine Puppenstube und staunt ob der heimeligen Wohnwaben; da dreht sich ein skurriles Handschuh-Karussell, wie es jeder Kirmes gut zu Gesichte stehen würde; da fängt eine große Müll-Skulptur den Blick und lässt ihn nicht mehr los: Lumpensammler oder Hubschrauber? Katzen. Insekten und giftig grüne Kobras bevölkern einen Bilder-Zoo und zarte Kohlezeichnungen lassen eine lesende Dame geradezu lebendig werden. Abstrakt, gegenständlich, experimentell oder konventionell: Die Jugend des Kreises legt seit gestern wieder ein beeindruckendes Zeugnis ihrer Kreativität ab – zu sehen noch bis zum 14. Juni im Westflügel von Kloster Gravenhorst.