Wir Sammeln im Rahmen des Nikolauslaufs Spenden für ein SOS-Kinderdorf.

 

 

 

 

 

Ein Haus in Tela/Honduras mit dem Namen „Borghorst“ und was sich daraus entwickelte.

Es begann 1977/78

Nachdem 1976 ein Hurrikan „Fifi“ die Nordküste von Honduras[Mittelamerika] mit einer schweren Flutkatastrophe verwüstet hatte, begann im Schuljahr 1977/78 mit der Idee „Kinder helfen Kindern“ das SOS-Kinderdorf-Projekt, mit dem Ziel „Wir stiften ein Familienhaus!“, so Frau Hartkamp. Nach vielen schulischen Aktionen konnte endlich der Betrag von 22 000 DM für den Bau des Hauses “Borghorst“ überwiesen werden. Frau Hartkamp reiste 1980 nach Honduras, um sich ein Bild vor Ort zu machen.

Einmal begonnene Hilfe wollte fortgesetzt werden. Diese Hilfe bestand in der Übernahme von Patenschaften. Es waren anfangs 5 Patenkinder, die jährlich mit etwa 3000 DM unterstützt wurden.

Basteln für Angela, Ingrid und José

Danach 1981-1995

Neben den Patenschaften erfolgten viele Aktionen [z.B. Klassenpatenschaften, Abiturfeiern, Projekttage, Weihnachtsbasare – für einen Tag glich die Aula des Gymnasiums eher einem Orientalischen Markt als einer Schule. Überall Stände, wo die Schüler sich bemühten Würstchen, Kaffee und Kuchen, selbstgemachte Grußkarten, bedruckte Taschen, Bücher und – immer ein absoluter Renner – frisch gebackene Weihnachtsplätzchen an den Mann zu bringen. Und das mit sehr großem Erfolg. Diese Tradition, in den Adventstagen einen Basar zu machen, hielt sich sehr lange.]

Seit 1996

Die Idee des Nikolauflaufes wurde geboren. Seit 1996 findet er also im Dezember statt. Jedes Jahr werden alle Straßen abgesperrt, Stempeltische aufgebaut, heißer Kakao gekocht, warme Jacken angezogen und dann heißt es laufen! „Laufen für einen guten Zweck“, so Frau Langen – für Kinder in Not.

Manchmal schneit es, manchmal ist es auch einfach nur „sau“ kalt… Doch das macht den Kindern meist „herzlich wenig“, so Frau Witte-Brockhaus. Sie laufen und laufen und laufen für ihre Patenkinder, u.a. im Haus “ Borghorst“. Dann erneut (1998) eine Katastrophe in Folge des Hurrikan “Mitch”, unser Haus blieb stehen, doch die Not war groß. Der ‘98er Nikolauslauf und der im Jahre 2000 konnte viel Not lindern. Hilfe nach Sturmschäden erneut erbeten, ein Schreiben vom 23.09 2004. Wir halfen !!

Die Grundidee des Nikolauflaufes

Jedes Kind sammelt Spender und schreibt sie auf eine Liste. Hier legt der Spender fest, wie viel er pro Kilometer spenden möchte (Beispiel: Herr Maier: 1 €). Das bedeutet, dass Herr Maier pro Kilometer, die das Kind am Tag des Nikolauslaufes läuft, diesen Betrag spendet. Es gilt bis zum Lauf möglichst viele Spender zu sammeln. An jenem Tag heißt es dann laufen, laufen, laufen! Denn pro gelaufenen Kilometer gibt es an Checkpunkten Stempel als Beweis für die gelaufene Strecke.

Der Tag des Nikolauslaufs

Um den 6. Dezember herum ist es dann endlich soweit. Eine gute Stunde wird gelaufen, gejoggt und auch gegangen. Alles ist möglich, um an die begehrten Kilometerstempel heranzukommen. Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt geben die Schüler alles. Für alle, die zwischendurch eine kleine Pause vertragen können, gibt es heißen Kakao.

Das Ergebnis: eine starke Summe und ein tolles Erlebnis

Bei einer kleinen Nikolausfeier wird das Ergebnis bekannt gegeben: Immer ein Resultat auf das alle sehr stolz sein können. Eine Summe, die den Patenkindern in Tela/Honduras zugute kommt. Urkunden, die eigens von Herrn Dr. Gutberlet und den Organisatoren Frau Langen, demnächst auch Frau Willermann signiert werden, belegen ihren Einsatz für ihre Patenkinder.

Heute nun

Nikolauslauf, Cafeteria der Elternsprechtage, SOS-Kinderdorf-Café am Tag der offenen Tür…

Im Laufe der Jahre verabschiedeten wir uns immer wieder von Patenkindern, die wir über viele Jahre begleiten durften, erfuhren dabei viele Details aus ihrem Leben im Dorf Tela, ihre Ausbildung…

Wir wünschen ihnen für die weitere Zukunft alles Gute.

Im Moment freuen wir uns mit unseren neuen Patenkindern, die ein Zuhause im SOS- Kinderdorf in Tela gefunden haben. Ihnen soll fortan insbesondere unsere Hilfe gelten.

Unsere aktuellen Paten seit 2005

 Agela Maria Trochez (5 J.)

Ingrid Yamileth Urbina Salazar (12 J.)

José Luis Trochez (11 J.)

Dankeschön

Als Dankeschön für die langjährige Hilfsbereitschaft wurde uns am 24.7.2002 die SOS-Kinderdorf-Freundschaftsnadel und am 29.7 2005 eine Urkunde für 25 Jahre Freundschaft und Unterstützung überreicht.

Weitere Informationen unter SOS_Kinderdorf.

Entwicklung tut gut

In den Sommerferien 2010 besuchten Frau Langen und Frau Willermann ein Kinderdorf nur ca. 2 Stunden von Steinfurt  entfernt (SOS-Kinderdorf Niederreihn in Kleve).

Der Entschluss reifte:

Wir helfen auch hier Kindern, unterstützen Projekte auf Nachfrage und unsere Schüler lernen vor Ort ein SOS-Kinderdorf kennen und erfahren, was ihr Einsatz bewirkt.

Kurz vor der Fertigstellung ist auch eine „Infowand“, um dauerhaft und flexibel Wissens-wertes (neue Fotos von den Kindern, Weihnachtspost …) kommunizieren zu können.

 

Nikolauslauf_2013_1

Nikolauslauf 2013: 3.563,09 € für SOS-Kinderdörfer

Ansprechpartner

Frau Langen und Frau Willermann