Am 1. Juni 1967 nahm Frau Brink-Abeler ihre Tätigkeit als Pädagogin am Gymnasium Borghorst ein Jahr nach der Gründung der Schule auf und zählte damit zu der Gründergeneration dieser Schule, für die sie sich einsetzte und an der sie ihre berufliche Heimat hatte.
Fünf Schülergruppen waren bei „Jugend forscht“ dabei. Der ganz große Erfolg bei „Jugend forscht“ blieb diesmal aus. Aber immerhin einen dritten und zahlreiche Sonderpreise konnten die Schüler des Gymnasiums Borghorst bei der gestrigen Regionalausscheidung in der Hiltruper Stadthalle mit nach Hause nehmen.
Sie waren zwar sauber in kleine Tütchen eingepackt, aber verfaulte Bananen, alte Gummihandschuhe, trockene Brötchen und reichlich Altpapier sahen alles andere als appetitlich aus, als sie gestern Morgen an Fäden knapp über den Schülerköpfen im Foyer des Gymnasiums hingen. Sollten sie auch gar nicht. Diese Ausstellung war nämlich gewissermaßen als Abschreckung gedacht. Und damit als Einstieg in ein langfristig angelegtes Schulprojekt mit einem Ziel: Müll vermeiden und richtig entsorgen. Titel der Aktion: „Schön hier“.
Das Gymnasium ist normalerweise ein Ort, an dem Pädagogen tagein, tagaus versuchen, ihre Schüler zu bändigen und ihnen nicht unbedingt Kunststücke, aber doch allerlei Nützliches beizubringen. Am Freitagabend jedoch traten echte Artisten auf – denn das Musical „Zirkus Fafarelli“ feierte vor knapp 250 Zuschauern seine umjubelte Premiere. Dafür hatten sich gut 100 beteiligte Kinder und Jugendliche aus allen Jahrgangsstufen ins Zeug gelegt.
Schulleiter Dr. Volker Gutberlet war zufrieden. „Die Resonanz ist wieder gut“, kommentierte er das teilweise dichte Gedränge in Klassenzimmern und auf den Fluren. Das Gymnasium Borghorst hatte gestern Nachmittag wieder zum Tag der offenen Tür eingeladen – und viele, viele angehende Fünftklässlern waren der Einladung gefolgt. Natürlich meistens zusammen mit den Eltern.